Süßwarenmarkt 2026

Preise treiben das Wachstum – Snacks bleiben der Gewinner

Der deutsche Süßwarenmarkt startet mit Rückenwind ins Jahr 2026. Trotz anhaltender Preissteigerungen zeigt sich der Markt insgesamt robust: Der Umsatz wächst weiter, während die Absatzentwicklung je nach Segment sehr unterschiedlich ausfällt. Besonders salzige Snacks entwickeln sich dynamisch, während klassische Schokoladenwaren zunehmend unter dem hohen Preisniveau leiden.

Süßwarenmarkt wächst weiter

Im gesamten Süßwarenmarkt stieg der Umsatz im betrachteten Zeitraum um rund 4,1 %, während der Absatz leicht um etwa 0,4 % zulegen konnte. Gleichzeitig kletterten die Durchschnittspreise weiter nach oben
– Verbraucher geben mehr Geld für Süßwaren aus
– Die Preissteigerungen bleiben ein zentraler Wachstumstreiber
– Die Mengenentwicklung stabilisiert sich langsam
Besonders interessant: Die Zahl der gekauften Packungen liegt weiterhin unter Vorjahr, was darauf hindeutet, dass Konsumenten bewusster einkaufen und häufiger zu höherpreisigen Produkten oder größeren Packungen greifen.

Schokoladenprodukte: Hohe Preise bremsen den Absatz

Schokoladenwaren bleiben zwar die größte Warengruppe innerhalb der Süßwaren, stehen jedoch weiterhin unter starkem Preisdruck. Der Umsatz wächst zwar deutlich um über 6 %, gleichzeitig sinkt der Absatz spürbar. Aber, Riegel sowie Saisonschokolade profitieren vom frühen Ostergeschäft und konnten sogar Absatzgewinne erzielen.

Salzige Snacks bleiben Wachstumsmotor

Die stärkste Dynamik zeigt weiterhin der Bereich salzige Snacks. Umsatz und Absatz entwickeln sich positiv. Besonders Nüsse und Snackprodukte sorgen für hohe Wachstumsbeiträge, Die Gründesind meist:
häufigere Kaufanlässe
steigende Snack-Nachfrage unterwegs
Trend zu Protein- und Nussprodukten
hohe Aktionsdynamik im Handel

Interessant ist zudem, Kunden bleiben hier trotz höherer Preise kaufbereit. Frequenz und Preis treiben gemeinsam das Wachstum.

Quelle:
NielsenIQ Süsswarenmonitor 2026 (KW 08)